Ergebnisse

4. EM-Lauf – Platz 2 auf Heimstrecke in Langenaltheim
Immenses Pech scheint das HS-Schoch-Hardox-Team zu verfolgen. Schon wieder wirft ein Achsbruch Marcel und Johnny punktemäßig zurück.

Bei strahlendem Sonnenschein und vor tausenden begeisterten Fans und Freunden begannen die Jungs ihre Aufholjagd auf der Heimstrecke. Voller Euphorie starteten sie in die erste Sektion und mussten nur einen Moment später einen herben Rückschlag einstecken. Erneut ein Achsbruch zwang das Team zu einer ungewollten Pause und einigen Strafpunkten. In rekordverdächtiger Zeit – nur 1 1/2h, großartige Leistung vom Werkstatt Team – war der 4-Achser jedoch wieder einsatzfähig und konnte die restlichen Sektionen ohne weitere Probleme durchfahren. Am Ende vom ersten Tag reichte es jedoch mit 800 Fehlerpunkten nur für Platz 2.

Hungrig nach einem Sieg, startete man in den Sonntag. Trotz einer gebrochenen Plattfeder und einem Plattfuß konnten Marcel und Johnny den Rückstand vom ersten Tag halbieren. Schlussendlich mussten sich die Jungs jedoch mit einem zweiten Platz hinter Team Reicher zufrieden geben.

Wer Europameister 2018 wird, entscheidet sich in den nächsten beiden Läufen. Das HS-Schoch-Hardox-Team ist optimistisch. Der Sonntag hat gezeigt, dass sowohl die Fahrleistung als auch die Fahrzeugleistung für einen Sieg reichen kann.

Das Projekt „Titelverteidigung” geht in die entscheidende Phase.

 

3. EM-Lauf in Italien – HS-Schoch-Hardox-Team muss abbrechen
Nichts mit “bella Italia“ oder “la dolce vita“… Nach einem enttäuschenden 3. Lauf sagt das HS-Schoch-Hardox Team im Moment wohl lieber „Ciao Italia“!

Fahrtechnisch zeigten sich Marcel Schoch und Johnny Stumpp das ganze Wochenende über von ihrer besten Seite. Die Strecke in Oleggio war mit wenigen Steinen und extremen Bagger- und Schlammlöcher spannend und abwechslungsreich. Auch das Wetter spielte mit und tausende Zuschauer jubelten den Trucksportlern zu.
Doch bereits nach der ersten Sektion am ersten Tag wendete sich das Blatt für das HS-Schoch-Team. Aufgrund einer Zeitüberschreitung wurde das Team abgepfiffen. „Für uns völlig ungerechtfertigt“, kommentierte Marcel diese Entscheidung. Nichtsdestotrotz ließen sich die Jungs nicht aus der Ruhe bringen und meisterten die restlichen Sektionen mit Bravur. Am Ende schlitterten sie nur ganz knapp an Platz 1 vorbei.
Am nächsten Tag konnten sich Marcel und Johnny dann die Führung zurückholen und ausbauen. Leider nur bis zur 3. Sektion. Infolge einer zu extremen Fahrweise und zu viel Belastung auf einer Seite, brach das komplette Kreuzgelenk der 1. Achse rechts heraus. Somit musste der Lauf in Italien leider komplett abgebrochen werden.
In der Gesamtführung belegt das HS-Schoch-Team derzeit Rang 2. Umso spannender wird der nächste Lauf auf der Heimstrecke in Langenaltheim. HS-Schoch ist Gastgeber und das Team will seine Fans und sich selbst natürlich nicht enttäuschen.

 

Zweiter Platz im zweiten Lauf  – Spannung bis zuletzt

Die Konkurrenz schläft nicht. Das mussten sich die Lauchheimer Marcel Schoch und Johnny Stumpp im 2. Lauf im südfranzösischen Montalieu-Vercieu eingestehen. Traditionell am Pfingstwochenende ist der Europa Truck Trial Lauf das Highlight in der Region.

Das besondere Verhältnis der französischen Motorsport-Fans zum Truck Trial spiegelte sich auch dieses Jahr im zahlreichen Erscheinen wieder. Trotz besten klimatischen Bedingungen, trocken und nicht zu heiß, lief es für das HS-Schoch-Hardox-Truck-Trial-Team nicht so er­folgreich wie gewohnt.

Bereits am ersten Wettkampftag hatte das Team Start­schwierigkeiten. Das bereits bekannte Offroad-Areal wur­de auch in diesem Jahr umgesteckt, weitere Veränderun­gen kamen durch neu ausgebaggerte Löcher hinzu.

Getreu dem Motto „Kontrolliertes Risiko“ bahnte sich der Weg durch das Dickicht der ersten Sektion. Durch Kolli­sionen mit Ästen und Bäumen zerlegte es teilweise den Aufbau des MAN TGS, einige Torstangen wurden durch­brochen. Die Hindernisse der Strecke wurden zur wahren Herausforderung im Rennen um die begehrten EM-Punkte.

Mit großem Rückstand im Nacken startete am zweiten Tag die spannende Aufholjagd.

Jedoch wurde der felsige Steinbruch bereits in der ersten Sektion dem Vierachser zum Ver­hängnis. Durch mehrfachen Achsbruch hatte das erste Rad der Fahrerseite keinen Antrieb mehr – trotz der technischen Schwierigkeiten kämpfte sich der MAN Truck eindrucksvoll weiter durch die Sektionen. Marcel Schoch bugsierte seinen 12to Koloss souverän bis zum letzten Ausgangstor und konnte somit einige Punkte wieder gutmachen und den Rückstand verkürzen. Für die Vierachser-Krone hat es jedoch nicht gereicht.

»Wir haben alles gegeben, der Vorsprung war einfach zu groß. Durch die fehlerfreie Fahrt von Rudi Reicher war Team Reicher einfach eine zu starke Konkurrenz«, gibt Marcel Schoch fairerweise zu.

 

Truck Trial Saison 2018: Erster Lauf – Erster Platz

Was für ein grandioser Start in die Saison.
Das HS-Schoch-Hardox-Truck-Trial-Team sicherte sich beim ersten Lauf in Rakov Potok in Kroatien mit über 1000 Punkten Vorsprung den ersten Platz. Bei strahlendem Sonnenschein und ca. 7000 begeisterten Zuschauern fuhren Marcel Schoch und Johnny Stumpp beinahe fehlerfrei durch die einzelnen Sektionen.

Dass dies so reibungslos klappt hätte im Vorfeld bei Betrachten der Strecke wohl niemand gedacht. Aufgeweicht vom tagelangen Regen war die Strecke unberechenbar. Zahlreiche Schlammlöcher forderten ihren Tribut, leider nicht nur was die Optik angeht. Nach einer Schlammdurchfahrt steckte der MAN von Marcel und Johnny so sehr fest, dass dieser geborgen werden musste.

Die engen Kurven und Abfahrten der eigentlich für Motocross ausgelegten Strecke, lies jedes Team an seine Grenzen stoßen. Leider kam auch der Vierachser des Schoch-Hardox-Teams nicht ganz ohne Blessuren davon. Spannend bleibt, ob alle Beschädigungen bis nächsteWoche zum Lauf in Frankreich behoben werden können. Das Team steht bereits in diesem Moment wieder in der Werkstatt und ist sehr zuversichtlich in Montalieu-Vercieu ohne Probleme starten zu können.
Der Kampf um die Europameisterschaft geht weiter.