Ergebnisse

HS-Schoch-Hardox-Team gewinnt EM-Finallauf und den Titel 2017

Die Europa Truck Trial machte am vergangenen Wochenende 09.—10. September in Straßberg, in der Nähe von Sigmaringen halt. Im Steinbruch der Fa. Schotter Teufel, einem der leistungsfähigsten Schotterwerke der Region, kam es zum Showdown bei den 4-Achsern. Das HS-Schoch-Hardox-Truck-Trial-Team und das Team Reicher waren beide heiß darauf durcheinen Sieg beim Endlauf der Saison den EM-Titel 2017 für sich zu gewinnen.

Marcel Schoch und Johnny Stumpp hatten ihren braunen MAN technisch bestens vorbereitet und extra komplett neue Reifen aufgezogen. Sie sind mit viel Mut in den Lauf gestartet und konnten die ersten Tore am Samstag souverän meistern. Durch das regnerische Wetter war jedoch abends die letzte Sektion so durchgeweicht, dass sie nahezu unfahrbar war und die beiden auf Platz 3 zurückfielen.

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Am Sonntag hatte es aufgehört zu regnen und es war nur noch leicht bewölkt. Unter diesen Bedingungen konnten Marcel und Johnny Stück für Stück Punkte aufholen. Am Nachmittag erkämpften sie sich die Führung, die sie auch nicht mehr verlieren sollten. Mit dem Glück in die letzte Sektion 23 als letzter zu starten, konnten sie die Sektion taktisch fahren und behaupteten die Führung bis zum Schluss. Mit 1309 Punkten belegte das HS-Schoch-Hardox-Truck-Trial-Team den ersten Platz, gefolgt vom MSC Cloppenburg mit 1387 Punkten und dem Team Reicher mit 1449 Punkten. In der Gesamtwertung bedeutet dieses Ergebnis einen hauchdünnen Vorsprung von 5 Punkten.

 

Die frischgebackene Europameister 2017 sind überglücklich und haben in Straßberg den 8. EM-Titel fest gefeiert bevor sie die Heimreise antraten. Ganz herzlich bedanken möchte sich das Team bei seinen treuen Fans für die tolle Unterstützung über die ganze Saison hinweg und ebenso bei seinen Sponsoren. Jetzt geht es erst einmal in die Winterpause bevor 2018 eine schwere Saison bevorsteht, die spannende Läufe verspricht.

 

 

5. EM-Lauf 2017: Platz 3 für das HS-Schoch Hardox Team

Nach der Sommerpause fand am vergangenen Wochenende bereits zum fünften Mal vor den Toren Wiens in Limberg, Österreich ein Lauf der Truck Trial Europameisterschaft statt. Allerdings hatten die Veranstalter das Wettkampfgelände neu gestaltet, so dass ganz neue Sektionen entstanden sind. In dem Granitsteinbruch Hengl wechselten sich Lehm– und Erdterassen einander ab, wobei keine großen Geröllfelder auftraten.

Von Anfang an war es ein knappes Rennen, denn die Teams waren gleichauf und so war alles möglich. Doch Marcel Schoch und Johnny Stumpp passierte in einer Sektion ein Fehler. Der Allradantrieb ihres braunen MAN TGS griff auf der Vorderachse nicht so wie gedacht, weshalb sie nicht alle Tore fahren konnten und zunächst einen Rückstand hinnehmen mussten. Am Sonntagmorgen lagen die zwei Lauchheimer mit 170 Punkten Abstand auf dem dritten Platz, wobei bis zur letzten Sektion noch alles möglich gewesen wäre. Sie konnten aber den Abstand nicht mehr aufholen und so blieb es am Schluss bei Platz drei. Nach diesem Ergebnis ist es das erste Mal, dass das HS-Schoch Hardox Team nicht mehr die Gesamtwertung anführt. D.h. beim sechsten und letzten Lauf der Saison 2017 kommt es am 9.+10. September in Straßberg, Deutschland zum Showdown mit dem Team Reicher. Das Team, das einen besseren Platz erreicht, wird Truck Trial Europameister 2017.

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Bis zum Endlauf müssen nun die vielen Blechschäden, die durch Steine und Wurzeln entstanden sind, wieder behoben werden.

Marcel und Johnny hoffen auf die zahlreiche Unterstützung ihrer Fans und werden in Straßberg alles geben, um den 8. Europameisterschaftstitel nach Hause zu holen.

Jetzt heißt es Daumen drücken!

 

 

 

4. EM-Lauf 2017: Erneut Platz 2 für das HS-Schoch Hardox Team

Der Schärdinger Granitsteinbruch in St. Florian am Inn in Österreich war der Schauplatz des 4. Laufs der Truck Trial Europameisterschaft 2017. Wieder mussten sich die Teams auf ein komplett neues Gelände einstellen. Mit massiven Felsbrocken, die teilweise den Weg versperrten und zahlreichen größeren Steinen war das Gelände nicht einfach und forderte das fahrerische Können der Teams heraus.

Marcel Schoch und Johnny Stumpp waren hoch motiviert nach dem 2. Platz in Italien in St. Florian wieder alles zu geben, um den Sieg nach Hause zu holen. Doch gleich am zweiten Tor der ersten Sektion saßen sie auf einer Kardanwelle, die zwischen dem Verteilergetriebe und der zweiten Achse, auf, wobei es die Kardanwelle in zwei Stücke gerissen hat. Aus dieser misslichen Lage konnten sich die zwei nicht mehr aus eigener Kraft befreien, so dass ihr MAN TGS mit einem Bagger geborgen werden und die beiden einen riesigen Rückstand hinnehmen mussten.

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Dank der Hilfe vom BFS-Serviceteam und MAN, die zum Glück auch vor Ort waren, konnte kurzfristig ein Ersatzteil beschafft und der Schaden repariert werden. Marcel und Johnny starteten eine rasante Aufholjagd, konnten aber das führende Team Reicher nicht einholen und landeten zum Schluss auf
Platz 2.

Nachdem das HS-Schoch Hardox Team sowie das Reicher Team bisher je zwei 1. Plätze und zwei
2. Plätze erzielen konnten, ist nun ein Kopf-an-Kopf-Rennen entbrannt, bei dem Marcel und Johnny nur ganz knapp die Nase vorne haben, da sie weniger Fehlerpunkte auf dem Konto haben. D.h. es ist mit größter Spannung auf die zwei noch ausstehenden Läufe der Saison zu blicken, denn wer den Titel 2017 holen will, darf sich jetzt keine Fehler mehr erlauben.

Bis zum nächsten Lauf am 19. + 20. August in Limberg, Österreich gilt es die Sommerpause zu nutzen, um das Fahrzeug technisch und optisch wieder auf Vordermann zu bringen. Nur wer sich optimal auf die nächsten zwei Läufe vorbereitet und konzentriert an den Start geht, kann die Chance nutzen Europameister 2017 zu werden. Die Spannung steigt!

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3. EM-Lauf 2017: Nur Platz 2 für das HS-Schoch Hardox Team

Nach den ersten zwei Siegen zum Saisonstart hatten sich Marcel Schoch und Johnny Stumpp fest vorgenommen diese Siegesserie fortzuführen. Der Weg führte sie seit langem mal wieder nach Italien. Ein neues Gelände in Oleggio Grande, Novara, in Norditalien war der Schauplatz für den 3. EM-Lauf. Doch ihr Plan sollte leider nicht ganz aufgehen. Das trockene und staubige Gelände brachte nicht einmal große Felsbrocken oder andere unbequeme Tücken mit sich, doch gleich der Start am ersten Wettkampftag bei heißen 35° C lief einfach nicht rund. Bereits in den ersten beiden Sektionen taten sich Marcel und Johnny schwer und konnten die Tore nicht so souverän fahren wie sie sich das gedacht hatten. Sie geraten in Rückstand und konnten diesen auch bis am Ende des Tages nicht mehr aufholen.

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Nachdem die beiden am Sonntagmorgen hoch motiviert und mit großem Kämpferherz den Rückstand bis zum Mittag aufgeholt hatten, schien ein Sieg doch noch möglich. Womit sie aber nicht rechneten war, dass sie in Sektion 22 ihren MAN so festgefahren hatten, dass sie aufgrund zu vieler Richtungswechsel eine Disqualifikation kassieren mussten. Dieser Rückschlag war ausschlaggebend, denn obwohl sich die beiden nochmal an die Führenden heranarbeiten konnten, hatten sie keine Möglichkeit mehr diese einzuholen. Die Konkurrenz blieb konzentriert und ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. So mussten sich die beiden erfolgsverwöhnten Lauchheimer zum Schluss mit dem 2. Platz zufrieden geben.

Angesichts der Tatsache, dass die letzten beiden Wochenenden hintereinander ein erster und ein zweiter Platz erreicht wurden und somit in der Gesamtwertung immer noch die Führung behauptet werden konnte, ist das Team mit seiner Leistung zufrieden und kann nun den langen Heimweg antreten.

Jetzt gilt es bis zum nächsten Lauf am 8. und 9. Juli in St. Florian am Inn in Österreich Karosserie– und Blechschäden zu beheben, damit Mensch und Maschine wieder in einwandfreiem Zustand an den Start gehen können. Wer weiß, wer dann die Nase vorne haben wird.

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2. EM-Lauf 2017: Knapper Sieg für das HS-Schoch-Hardox-Team

Am vergangenen Wochenende fand traditionell zu Pfingsten der 2. Lauf der Truck Trial Europameisterschaft 2017 im südfranzösischen Montalieu-Vercieu statt. Bei überwiegend sonnigem und heißem Wetter am Samstag konnten sich Marcel Schoch und Johnny Stumpp eine gute Führung mit etwas Abstand zu ihren Verfolgern erarbeiten. Zu kämpfen hatte das Team am Samstag jedoch mit kleinen technischen Problemen. So war der Kupplungsgeberschalter gerissen, was aber zum Glück behoben werden konnte. Dass der Vorsprung bei dem bestehenden Reglement noch nicht allzu aussagekräftig war, dessen waren sich Marcel und Johnny durchaus bewusst und hatten sich fest vorgenommen am Sonntag alles zu geben.

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Nachdem es nachts geregnet hatte, sahen die Bedinungen am Sonntagmorgen etwas anders aus, was die beiden amtierenden Europameister aber nicht aus der Ruhe brachte. Womit sie jedoch nicht gerechnet hatten war, dass gleich in der ersten Sektion erneut technische Probleme auftraten. Ein Blattfederbruch hatte sie erwischt und in der Sektion etwas behindert. Aber auch diese Panne konnte schnell repariert werden.

Am Sonntagabend stand dann das Ergebnis fest: mit einem knappen zweistelligen Vorsprung konnte das Team den Sieg feiern und freute sich riesig das Projekt Titelverteidigung ein Stück nach vorne zu treiben. Wie gewohnt war die Stimmung bei den zahlreichen Zuschauern bestens.

Nun heißt es nach dem Lauf ist vor dem Lauf, denn gleich am kommenden Wochenende 10. + 11. Juni findet bereits der nächste Lauf im italienischen Oleggio Grande, Novara statt. D.h. das Team reist direkt von Frankreich nach Italien und muss Gas geben, um das Fahrzeug optisch und auch technisch wieder auf Vordermann zu bringen.

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1. EM-Lauf 2017: HS-Schoch-Hardox-Team feiert souveränen Auftaktsieg in Hülen

Im Hülener Steinbruch bei Lauchheim fand am vergangenen Wochenende der erste Lauf zur Truck Trial Europameisterschaft 2017 statt. Mit großer Vorfreude waren auch die siebenfachen Europameister Marcel Schoch und Johnny Stumpp mit ihrem „Beast“, dem MAN-Vierachser am Start. „Endlich geht es wieder los. Besonders freut mich dabei, dass Hülen in dieser Saison auch noch den Auftakt macht“, so Marcel Schoch. Nach insgesamt neun Jahren Abstinenz war Hülen wieder im Rennkalender dabei. Sehr gut gefüllt waren auch die Zuschauerränge an diesem Wochenende, insgesamt besuchten rund 5000 Zuschauer die Strecke. Mit dieser Resonanz war Lokalmatador Marcel Schoch mehr als zufrieden: „Vor neun Jahren war die Strecke schon gut besucht, doch dieses Jahr sieht es sogar noch besser aus. Es freut mich, dass so viele Leute hierher kommen und sich für unseren Sport interessieren.“

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In der Summe mit über 1000 Punkten Vorsprung holte sich das HS-Schoch-Hardox-Team erstmals den Sieg auf seiner Heimstrecke, die auch dieses Mal für die Trucks sehr anspruchsvoll war. Auch der Wetterbericht war im Vorfeld ein Thema. Nach dem vielen Regen in den ersten zwei Maiwochen war man froh, dass der Auftakt halbwegs trocken über die Bühne ging. Bis auf ein paar wenige leichte Schauer blieb es am Samstag trocken. Auch der Regenschauer am Sonntagnachmittag konnte Marcel Schoch nicht stoppen. Schon relativ früh zeichnete sich dabei ab, dass das Team gute Chancen auf einen Sieg hat: „Wir haben uns relativ früh einen kleinen Vorsprung erkämpft und dadurch haben wir auch etwas das Risiko erhöht. Zum Glück hat sich das bezahlt gemacht. Nach der Winterpause weiß man nie so richtig wo man steht. Wir sind froh, dass es so gut funktioniert hat und dass es so weitergeht, wie wir in der letzten Saison aufgehört haben. Es war ein spektakulärer Auftakt in die neue Truck-Trial Saison 2017 mit teilweise extrem steilen Anstiegen und spektakulären Richtungswechseln. Das Ziel für den weiteren Saisonverlauf ist klar: „Wir wollen auch in dieser Saison wieder das Maximum herausholen und somit auch Titel Nummer acht holen.“

 

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5. EM-Lauf: HS-Schoch Hardox Team vorzeitig Europameister

Mit einem überzeugenden Start-Ziel Sieg haben Marcel Schoch und Co-Pilot Johnny Stumpp am letzten Wochenende in Tschechien ihren 7. Europameistertitel eingefahren. „Die erneute Titelverteidigung macht uns sehr glücklich. Mit fünf Siegen in fünf Läufen konnten wir unsere Klasse eindrucksvoll demonstrieren“, erzählen die frischgebackenen Europameister. „Insbesondere auf den Sieg in Sedlčany sind wir besonders stolz. Truck Trial genießt in Tschechien einen sehr hohen Stellenwert. Dementsprechend nutzten viele Teams aus der tschechischen Meisterschaft die Gelegenheit als Gaststarter in dem ca. 60 km südlich von Prag gelegenen Gelände mit an den Start zu gehen. Da fuhren alle Teams aus der Europa Truck Trial auch um die Ehre“, erzählt Marcel Schoch.

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Vor den zahlreich erschienenen und fachkundigen Besuchern lief es an dem an einem Hang gelegenen Motorcrossstrecke von Anfang an rund für die beiden Lauchheimer Motorsportler. „Bis auf den Sonntagmorgen als wir im Regen als erstes Team starten und dementsprechend kontrolliert fahren mussten, hatten wir das Rennen jederzeit im Griff“, resümiert Beifahrer Johnny Stumpp.

Jetzt freuen sich die „Champions“ auf den Heimlauf am 27.-28. August im nur unweit vom Firmensitz Lauchheim gelegenen OffRoadPark. „Als frisch gebackene Europameister zum Heimspiel zu fahren haben wir uns immer gewünscht. Und mit der hoffentlich zahlreichen Unterstützung unserer Fans wollen wir selbstverständlich den sechsten Sieg im sechsten Lauf nach Hause fahren“, fiebern die beiden Geländeartisten dem nächsten Wochenende entgegen.

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4. EM-Lauf: HS-Schoch Hardox Team fährt in Richtung Titelverteidigung

„Ein bisschen war es wie im Urlaub“, mit einer frischen Brise Meeresluft in der Nase fuhren Marcel Schoch und Johnny Stumpp in Thiembronne, nur unweit von Calais gelegen, ihren vierten Saisonsieg nach Hause.

Truck Trial genießt in Frankreich einen hohen Stellenwert und viele tausend begeisterte Motorsportfans fanden am letzten Wochenende den Weg zu dem an einem Steilhang gelegene Gelände. Vielleicht hatten die Fans ja eine gewisse Vorahnung, denn auf dem steil abfallenden Gelände gab es, wie beim letzten Lauf in Thiembronne im Jahr 2012, überdurchschnittlich viele „Umfaller“. So manches Team beendete die Sektionen auf dem Dach. „Auch unser schärfster Konkurrent im Kampf um den EM-Titel lag am Ende aufgrund eines Turboladerschadens, infolge eines Umfallers, nur auf Platz 3. berichtet Teamchef Schoch.

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„Für uns lief es von Anfang an super. Wir fuhren vorwiegend auf Gras. Und ganz ungewohnt, es gab keine Felsen, die uns den Weg versperrten. So konnten wir unserer vorab festgelegten Route folgen“, so der aktuelle Champion weiter. „Dass es dann kurzzeitig doch noch einmal knapp herging, lag am eigenen Übermut. Wir versuchten ein mit unserer Fahrzeuggröße eigentlich nicht fahrbares Tor auf der Hangkante zu fahren. Als wir plötzlich keinen Vortrieb mehr hatten, merkten wir, dass wir mit dem Verteilergetriebe aufgesessen sind und alle 8 Räder in der Luft hingen“, beschreibt Beifahrer Johnny Stumpp die missliche Lage. „Da half dann auch der 8×8 Antrieb nix!“, scherzt Schoch.

Der Bergebagger musste den Kontakt zur Erde wieder herstellen und das Fahrzeug aus der misslichen Lage befreien. Am Ende reichte es dann dessen ungeachtet für einen ungefährdeten Sieg.

„Am 20.-21. August beim Lauf in Sedlčany / Tschechien können wir mit einem Sieg den „Sack zu machen“ und wären damit vorzeitig Europameister“, beschreiben die 6-fachen Champions ihre Aussichten.

„Und würden als frisch gebackene Europameister zum Heimspiel nach Langenaltheim fahren“. Im dortigen OffRoadPark, nur unweit vom Firmensitz Lauchheim gelegen, fahren die Teams am Wochenende 27.-28.August zum letzten Mal in dieser Saison um die begehrten EM-Punkte.

„Auf diesen Lauf freuen wir uns natürlich ganz besonders. Natürlich auch in der Hoffnung auf die zahlreiche Unterstützung unserer Fans“.

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3. EM-Lauf: Vorsprung ausgebaut.

Nach drei von insgesamt sechs EM-Läufen zur Truck Trial Europameisterschaft 2016 führt das HS-Schoch HARDOX Team die Gesamtwertung an. Mit einem knappen Sieg am Wochenende 25.-26. Juni sicherten sich Marcel Schoch und Johnny Stumpp in Limberg vor den Toren Wiens „die inoffizielle Herbstmeisterschaft“.

Bei glühend heißen Temperaturen fuhren die beiden Geländesportler mit ihrem braunen MAN TGS von Anfang an der Konkurrenz davon. Nach den knappen Siegen bei den ersten beiden Rennen, wollten die Titelverteidiger unbedingt beweisen, dass sie zu alter Stärke zurückgekehrt sind.

Schließlich hatte das HS-Schoch Hardox Team zum Ende des ersten Tages mehr als 100 Punkte Vorsprung auf den engsten Verfolger MSC Truck Trial Team Cloppenburg.

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Die Veranstalter hatten auf dem Wettkampfgelände eigens für den EM-Lauf neue Sprengungen durchgeführt. Die Rennkommissare, verantwortlich für die Streckenführung, hatten sichtlich große Freude daran, die Teams über lange steil abfallende Geröllfelder zu führen oder ihnen massive Felsbrocken in den Weg zu legen.

Dass derartige Hindernisse Mensch und Maschine besonders beanspruchen, mussten die beiden Lauchheimer am 2. Wettkampftag erfahren. „Es waren vor allem die großen Felsbrocken die uns zu schaffen machten“, beschreibt Teamchef Marcel Schoch die Lage. „Diese sind unkalkulierbar, oft richten sie sich unverhofft auf und verkanten sich unter dem Fahrzeug. Oder sie liegen im Weg, wenn es darum geht Anlauf zu nehmen, um die Steilhänge hinauf zu fahren.

So kam, was unvermeidlich kommen musste, die Titelverteidiger mussten ihren Tribut für ihre offensive Fahrweise bezahlen. Die Spurspange der ersten Achse verbog sich und die Schrauben der Kardanwelle rissen ab.  Allen voran die Fixierung der Kardanwelle war sehr zeitintensiv, so dass wenig Zeit blieb um die nächste Sektion zu studieren. Da schmolz der Vorsprung vom ersten Tag empfindlich, doch am Ende reichte es dann trotz verbogener Stoßstange zum Sieg.

Jetzt ist erst einmal Sommerpause, da bleibt genug Zeit um das Wettkampfgerät wieder auf Vordermann zu bringen. Am 06. – 07. August wird in Thiembronne (F), unweit von Calais der vierte Europameisterschaftslauf gefahren.

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2. EM-Lauf: Knapper Sieg für das HS-Schoch-Hardox-Team

Mit sehr viel Glück hat das HS-Schoch-Hardox Truck Trial Team am letzten Wochenende seinen zweiten Saisonsieg Heim gefahren. Beim Fußball würde man von einem Eigentor sprechen, was der eigentlich erfahrene Trial-Pilot Alex Budde vom MSC-Cloppenburg beim zweiten Europameisterschaftslauch in Dreis-Brück in der Eifel fabriziert hat.

Kurz vor Ende der letzten Sektion war ihm der Sieg vor den zahlreich angereisten Motorsportfans beim 2.EM-Lauf schon sicher. Auch wenn er das letzte zu fahrende Tor einfach ausgelassen hätte. Aber als echter Sportsmann ließ er die Taktik außen vor und versuchte das Tor zu durchqueren und fuhr sich dabei fest. Die Folge waren zu viele Richtungswechsel und die Disqualifikation durch die Rennkommissare für diese Sektion.

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Marcel Schoch und Johnny Stumpp waren die glücklichen Profiteure. Sie rückten dadurch auf den obersten Podestplatz vor, wenngleich sie über das gesamte Wochenende Alex Budde und seinem Beifahrer Sascha Heidenreich hinterher fuhren.

Auf dem bröseligen Lavasteinuntergrund hatten die beiden Titelverteidiger bei sehr wechselhaften Wetterbedingungen trotz fehlerloser Fahrweise immer wieder das Nachsehen gegen den Truck aus Norddeutschland. „Vielleicht waren es die großzügig angelegten Sektionen, die genügen Spielraum für ein variantenreiches Fahren boten, denn in engen Sektionen kommen wir immer besser zu Recht“, analysierte Fahrer Marcel Schoch den glücklichen Sieg. „oder hat die Konkurrenz durch hartes Training und Optimierung am Fahrzeug weiter aufgeholt?“, fährt Marcel Schoch fort. Wie auch immer, am über nächsten Wochenende werden im österreichischen Limberg vor den Toren Wiens die Karten neu gemischt. Am 25.-26. Juli fahren die Boliden erneut um die begehrten EM-Punkte. Mal sehen, wer dann die Nase vorn hat

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Truck Trial EM: Mühevoller Auftaktsieg für das HS-Schoch-Hardox-Team

So hatten sich Marcel Schoch und Johnny Stumpp ihren Saisonstart zur Europa Truck Trial, im südfranzösischen Montalieu-Vercieu bei sonnigem, aber kühlem
Wetter, nicht vorgestellt. Schon zum 10. Mal gehen die beiden hier an den Start und sie kennen das Gelände in der Nähe Lyons eigentlich bestens. Auch der vom tagelangen Regen aufgeweichte Boden bereitete den beiden kein großes Kopfzerbrechen.

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Nur diese eine bestimmte Sektion macht den beiden Lauchheimer Motorsportlern schon seit Jahren große Schwierigkeiten. Und die galt es dieses Jahr als erstes zu fahren. Deshalb wollten sie es diesmal auch besser machen als in der Vergangenheit und haben sich eine andere Fahrstrecke ausgedacht.
Laut Reglement fahren unterschiedliche Fahrzeugklassen zeitgleich in einer Sektion. So konnten die beiden beobachteten, wie ein Truck mit 3 Achsen die Sektion mühelos durchquerte. Kurzerhand änderten sie die geplante Route und folgten dem Vorgängerfahrzeug. Und mussten sehr schnell feststellen, wie groß der Unterschied zwischen 3 auf 4 Achsen in Sachen Wendigkeit ist.
Was dann, nach nicht gefahrenen Toren und gebrochenen Torstangen und einer Bandenberührung schließlich mit einer Disqualifikation für die Sektion endete.

Mit mehr als 400 Punkten Rückstand war dies ein denkbar, ungünstiger Start zur Titelverteidigung.
“Kontrolliertes Risiko” war ab sofort die Teamdevise. Es galt alle Tore zu fahren und dabei möglichst wenig Fehler zu machen. Dennoch war am Ende des ersten Tages nicht sicher, ob es zum Auftaktsieg reicht.

Erst ein Zwischenergebnis am Sonntagmittag bestätigte, dass die Titelverteidiger wieder die Führung übernommen haben, die sie sich dann in den letzten Sektionen auch nicht mehr nehmen ließen.

Ihr Deutschland-Debüt feiert die Europa Truck Trial 2016 am 11. – 12 Juni in Dreis-Brück in der Eifel (D)

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